Presse
Bikemag Ride PDF Drucken
Sonntag, den 14. März 2010 um 00:00 Uhr

Mitteilung auf dem Online Portal unter News vom 11.03.10.

Foes feiert Comeback

Foes hat ab sofort wieder einen Importeur. Der Lackier-Spezialist Cycleworks baut sich ein zweites Standbein als Handelsfirma auf und holt die US-Kultmarke zurück in die Schweiz. Neben Foes vertreibt Cycleworks auch die Custombikes von Rocklobster.

Den beiden Marken gemeinsam ist ihre Herkunft aus Kalifornien. Sowohl Foes wie auch Rocklobster schweissen ihre Rahmen noch in den USA. Ansonsten ist den beiden Firmen nur noch gemeinsam, dass sie Mountainbikes bauen – die Philosophien von Brent Foes und vom Mountainbike-Pioniers Paul Sadoff von Rock Lobster könnten nicht unterschiedlicher sein. Der Vollfeder-Spezialist Foes gilt als einer der Pioniere im Downhill-Segment und war schon früh Ausrüster von Weltcup-Profis. Unter anderem gewann Missy Giove auf einem Bike von Foes 1999 den Downhill-Weltmeistertitel. Neben den Rahmen mit dem Ruf der Unverwüstlichkeit baut Foes auch die dazu passenden Federelemente selbst. Dabei helfen der Firma ihre Wurzeln im Motocross-Sport. Wie Foes arbeitet, hat Cyclesworks eindrücklich in einer Fotoreportage auf ihrer Homepage festgehalten.

Custom-Bikes vom Singlespeed-Pionier

Altmeister Paul Sadoff verfolgt mit Rocklobster eine andere Strategie. Der Mountainbike-Pionier, der schon seit bald dreissig Jahren im Geschäft ist, setzt nach wie vor zu einem grossen Teil auf Stahl als Rahmenmaterial. Dafür ist seine Palette breiter: Sie reicht vom Twentyniner über Rennräder für die Strasse und die Bahn bis hin zu Tandems und Commuter Bikes. Eine besondere Rolle spielt Rock Lobster in der Singlespeed-Szene. Paul Sadoff war gemäss Überlieferungen der Erste, der Ende der Achtziger Jahre einen speziellen Rahmen für ein Offroad-Bike ohne Kettenschaltung schweisste. Auch von dieser Kultschmiede hat Cycleworks eine Bildergeschichte aufs Netz gesetzt.

Premiere an Händler-Show

Cycleworks plant, von Foes sowohl einzelne Rahmen wie auch komplette Kits an den Fachhandel weiter zu verkaufen. Da Rocklobster praktisch nur auf Bestellung arbeitet, werden von dieser Marke nur einzelne Rahmen und Gabeln erhältlich sein. Die Publikumspremiere als Importeur feiert Cycleworks vom 26. bis 28. März an der Bike Expo in Münsigen. An dieser gemeinsamen Ausstellung der lokalen Bikehändler wird Cycle Works mit einigen Bikes und Rahmen der beiden Marken sowie mit Werkbeispielen aus ihrer Lackierwerkstatt anwesend sein.
 
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Donnerstag, den 21. Mai 2009 um 20:31 Uhr
Mitteilung auf dem Online Portal unter News vom 27.03.09.

Mit Farbauffrischung in den Frühling

Neuer Lack für alte Liebhaberstücke

Solange der Frühling noch auf sich warten lässt, haben Biker die Gelegenheit, ihr liebstes Stück für den Saisonstart aufzufrischen. Für frische Rahmenfarbe oder eine Restauration des alten Lacks sorgt Cycleworks mit ihrem umfassenden Angebot an Nass- und Pulverlackierungen.

Wer kennt es nicht? Viele Biker hängen an ihren Fahrzeugen, auch wenn sie längst nicht mehr so strahlend glänzen wie am ersten Tag. Die Liebe zum bewährten Begleiter auf vielen Touren wird durch Kratzer im Lack und blank gescheuerte Rahmen nicht geschmälert. Die nicht mehr makellose Haut des Velos schmerzt war, aber aufs Alteisen möchte man es deswegen noch lange nicht werfen.

Fast alles ist möglich

Das junge Berner Unternehmen Cycleworks hilft in solchen Fällen, die alte Liebe wieder zum Strahlen zu bringen. Stefan Utz und Ivo Kronenberg aus Messen/BE haben sich auf Lackrestaurationen und Neulackierungen von Velos und Teilen spezialisiert. Die beiden Farbspezialisten bieten nicht nur Pulverbeschichtungen in allen NCS- und RAL-Tönen an, sondern auch Nasslackierungen in allen erdenklichen Farben. Damit beispielsweise ein altes Yeti wieder genau in der Originalfarbe erstahlen kann, analysieren die Jungs von Cycleworks den Farbton und mischen ihn exakt nach der Vorlage neu. Gegen Aufpreis bietet Cycleworks auch mehrere Farben an einem Rahmen und Farbverläufe an. Zusätzlich bietet Cycleworks auch an, den alten Lack fachgerecht zu entfernen oder nur einen Teil des Rahmens neu zu lackieren, beispielsweise nach einer Rahmenreparatur.

Kurze Wartezeiten

Für den Normalfall verspricht Cycleworks, den eingesandten Rahmen innert zwei Wochen mit neuer Farbe zu versehen. Für Sonderwünsche brauchen Stefan Utz und Ivo Kronenberg in der Regel etwas länger. In diesen Fällen laden die beiden den Bikebesitzer auch gerne in Ihren Showraum ein, wo sie mit ihm die Umsetzung seiner Vorstellungen detailliert besprechen. Dort stellen die Cycleworks-Betreiber auch einige ihrer bisherigen Arbeiten an eigenen Bikes aus. In der Regel bleiben die Bikes aber nicht an den Wänden hängen. Die beiden Bikefans bewegen ihre modernen und klassischen Räder gerne selbst im Gelände. Mit dem guten Wissen, dass sie den Lack jederzeit wieder restaurieren können, wenn er mal im Gebrauch leidet.

 
Simmental Zeitung PDF Drucken
Donnerstag, den 21. Mai 2009 um 19:53 Uhr

Übergabe des ersten Valiant Bikes an der GV der Obersimmentalischen Volksbank. Artikel ist am 12.05.09 erschienen.

Herzblut ist seit Wochen lilafarbig

Die Obersimmentalische Volksbank (OVB) geht inskünftig mit der Berner Valiant-Bank zusammen. Zur letzten Generalversammlung waren die OVB-Genossenschafter in den Zweisimmer Gemeindesaal geladen.

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Den 185 anwesenden Genossenschaftern der Obersimmentalischen Volksbank (OVB) wurde am Samstag zum Zweisimmer Gemeindesaal ein lilafarbener Teppich ausgelegt. Als zehnter und voraussichtlich letzter Verwaltungsratspräsident, im Amt seit 2000, konnte Ernst Hodel zu den ehemaligen Bankbehörden auch eine Gastdelegation der Valiant Holding AG begrüssen. «Das arbeitsintensive Fusionsprozedere seit der Bekanntgabe der Absicht im November 2008, mit der Statutenänderung, mit der Urabstimmung bis zum vorliegenden positiven Ergebnis derjenigen am 28. April verzögerte die Generalversammlung der OVB um neun Tage», erklärte Ernst Hodel die Verspätung.

«Gesund und kapitalstark»

Mit der Zustimmung zum Jahresabschluss für 2008, der Genehmigung des Geschäftsberichtes sowie der einstimmigen Entlastung der Bankorgane machte die regionale OVB einen weiteren Strich unter ihre 106-jährige Erfolgsgeschichte. Auch zur vorgeschlagenen Verwendung des Bilanzgewinnes von 377392 Franken gab es keine Einwände. Es werden den Reserven insgesamt 205000 Franken zugewiesen und eine ordentliche Dividende von 12 Prozent auf das Genossenschaftskapital ausgeschüttet. Auch Bankleiter Werner Ziörjen blickt optimistisch in die Zukunft. Mit einer Bilanzsumme von 60 Millionen Franken durfte er die Leitung der OVB 1985 übernehmen. Das kleine, regionale Bankunternehmen ist auf rund 137 Millionen angewachsen. Ziörjen bezeichnete die «noch OVB» als gesund und kapitalstark.

Ein Vertrauensbeweis

Kurt Streit ist als CEO der Valiant Holding AG erfreut: «Das höchste Gut ist auch bei der Valiant das Vertrauen. Das Ergebnis von 98 Prozent aus der Urabstimmung, die den Zusammenschluss befürworteten ist einmalig und ein Vertrauensbeweis.» Der Zuwachs an Kundengeldern (6 Prozent) in den letzten vier Monaten wertet CEO Streit als Sympathie und Unterstützung für das Unternehmen. Die Valiant bietet den 693 OVB-Genossenschafter im Umtausch für einen Anteilschein 4000 Franken oder 20 Valiant-Aktien an. Es ist nun die Aktionärsversammlung der Valiant Holding AG, die am kommenden Freitag, 15. Mai in Luzern über die Fusion letztendlich entscheidet und den absehbaren, gänzlichen Schlussstrich unter die Obersimmentalische Volksbank zieht.

Neues Bankgebäude entsteht

Präsident Hodel ist überzeugt: «Der Zusammenschluss mit einem guten Partner ist ein weiser Entscheid. Verwaltungsrat, Bankleiter, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der OVB sind mehr den je zuversichtlich, dass der gewählte Weg der Richtige ist. Ein Wehmutstropfen bleibt mit dem bevorstehenden Verlust der gesellschaftlichen Aspekte der OVB-Generalversammlungen.» Diesmal umrahmte der Jodlerklub Rinderberg-Oeschseite die Zusammenkunft der Genossenschafter.

Parallel zur technischen Integration der OVB in die Valiant-Bank noch im heutigen Gebäude an der Zweisimmer Bahnhofstrasse entsteht ein neues Bankgebäude. Die Baustelle am Bärenparkplatz ist nicht zu übersehen. Im ehemaligen und zwischenzeitlich abgerissenen Gebäude der Futterhandelsfirma Knubel entsteht nebst Wohnungen im Stockwerkeigentum die neue Zweisimmer Valiant-Bank. Gegenwärtig wird der Aushub für die geplante Einstellhalle gemacht. Die Eröffnung ist im Sommer 2010 vorgesehen.